Zu Gast bei Freunden

Was tut man als Ultra von Lokomotive Leipzig, wenn die Juniorentruppe des Siebtligisten beim verhassten Lokalkonkurrenten Sachsen Leipzig spielt? Man brennt Pyros ab und brüllt allerlei dummes Zeug. Mit ein bisschen Glück gibt es dann ein wenig Ärger, und man kann, selbstverständlich „aus Protest“, zum eigentlichen Top Act schreiten: Aufstellen in Hakenkreuzformation.

Solch schmuckvolle Choreografie scheint jedoch nicht für alle ein Eye-Catcher zu sein. Lok-Vereinsvorsitzender Steffen Kubald etwa hat sich vermutlich völlig auf den Kick konzentriert:

„Während der Partie habe ich davon nichts mitbekommen. Bisher ist so etwas bei uns nicht passiert. Wir sind ein unpolitischer Verein. Bis zur Klärung der Tatvorwürfe haben wir die uns bekannte Ultra-Gruppierung mit Hausverbot belegt.“

Thema beendet. Leipzig ist schließlich WM-Standort.

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