Von »Nafris«, Dilemmata und Basta-Attitüden

Vorplatz und Haupteingang des Kölner Hauptbahnhofs (© Raimond Spekking, Foto lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons)

Anders als ein Jahr zuvor kam es in der Kölner Silvesternacht diesmal nicht zu massenhaften sexualisierten Übergriffen auf Frauen. Dafür wird nun heftig über die polizeilichen Mittel gestritten, die zur Verhinderung neuerlicher Gewaltexzesse eingesetzt wurden. Völlig angemessen finden sie die einen, diskriminierend die anderen. Einige Anmerkungen zu einer verfahrenen Diskussion. Es ist nicht ganz einfach, […]

Öffentlich-rechtliche Doppelmoral

Die ARD hat »Janna Jihad« aufgeboten, das ZDF mit den »Gaza Sky Geeks« und der 16-jährigen Myriam nachgezogen – die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender in Deutschland versuchen, ihren Beiträgen über die palästinensischen Gebiete einen jungen, femininen und modernen Touch zu geben. Die antiisraelische Botschaft bleibt dabei jedoch die immergleiche. Schon die Anmoderation verheißt nichts Gutes. Im Heute-Journal […]

Weltkulturerbe Antisemitismus

Die Unesco-Zentrale in Paris

Die Unesco hat eine Resolution durchgewinkt, in der jede jüdische Verbindung zum Tempelberg in Jerusalem ignoriert und den Muslimen ein exklusiver Anspruch auf diese Stätte zugebilligt wird. Unumstößliche historische Tatsachen sind so einfach per Mehrheitsbeschluss für inexistent erklärt und durch Propaganda ersetzt worden. Erneut versucht eine Einrichtung der Uno, den jüdischen Staat zu delegitimieren. Selten […]

Schachmatt dem Kopftuchzwang?

Die amerikanische Schach-Meisterin Nazi Paikidze (© Nazi Paikidze, via Twitter)

Die nächste Schach-Weltmeisterschaft für Frauen soll im Iran stattfinden. Dagegen regt sich vehementer Protest vonseiten prominenter Spielerinnen. Denn diese wollen sich nicht mit einem Kopftuch ans Brett setzen und so »die Unterdrückung von Frauen unterstützen«, wie eine von ihnen sagt. Reisen europäische Politikerinnen in den Iran, dann kommt es immer zum gleichen Bild: Selbst wenn […]

Wie der Islamische Staat die Kampfzone ausweitet

Der Anschlag von Würzburg hat erneut gezeigt: Zum Terroristen des Islamischen Staates wird man nicht, weil man sich ihm förmlich anschließt, sondern wenn man in seinem Namen mordet und verletzt. Längst setzt der IS verstärkt auf seine suizidale Fangemeinde im Westen und weitet so die Kampfzone aus. In Deutschland verweigert man sich dieser Erkenntnis allerdings […]

Terror: Alles halb so wild?

Ein Flughafengebäude in Brüssel nach den terroristischen Anschlägen, 22. März 2016

Eine Schweizer Tageszeitung verharmlost durch einen absurden Vergleich den islamistischen Terrorismus und spricht damit dessen Opfern Hohn. Zugleich verengt sie ihren Blickwinkel dermaßen, dass sie völlig außer Acht lässt, welche globalen Ziele die Attentäter verfolgen. Drei Tage nach den Terroranschlägen in Brüssel erschien im Zürcher »Tages-Anzeiger« ein Beitrag von Constantin Seibt, »Reporter Recherche« bei dieser […]

Kein antisemitischer Terror, nirgends

Der jüdische Supermarkt in Paris. Foto: J.J. Georges, lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons

Obwohl der antisemitische Gehalt islamistischer Terroranschläge nicht zu übersehen ist, werden diese Angriffe in Europa meist nicht als antisemitisch begriffen. Attacken in Israel werden in den Medien häufig sogar nicht einmal Terror genannt. Die Nachsicht mit den judenfeindlichen Tätern ist groß, auch wenn man ihre Mittel nicht teilt. Ein Jahr liegt der Terroranschlag auf den […]