Eine Million Messerstiche gegen Israel

Ist schon die Erforschung des Antisemitismus etwas, dem sich weltweit nur wenige Spezialisten widmen, so ist die Wissenschaft davon, wie man den Hass auf Israel und die Juden bekämpfen kann, noch gar nicht oder kaum entwickelt. Den vielleicht wichtigsten Beitrag dazu liefert Manfred Gerstenfeld in seinem 2015 erschienenen Buch The War of a Million Cuts, […]

Der mutige Auftritt des »Grünen Prinzen«

Vor dem UN-Menschenrechtsrat hat der palästinensische Dissident Mosab Hassan Yousef, Sohn eines Hamas-Mitbegründers, eine denkwürdige Rede gehalten. Darin griff er die palästinensischen Repräsentanten scharf an, sprach ihnen die Legitimation ab und pulverisierte ihr antiisraelisches Opfernarrativ. Das ließ die arabischen Delegierten im Rat, die vorher einmal mehr verbal gegen den jüdischen Staat zu Felde gezogen waren, […]

Die Sympathie der »Kulturzeit« für BDS

Der antisemitisch motivierte Boykott des Berliner Festivals Pop-Kultur durch zahlreiche Musiker beschäftigt auch den öffentlich-rechtlichen TV-Sender 3sat. Dort hat man allerdings viel Verständnis für die BDS-Bewegung, lässt deshalb einige ihrer Protagonisten ausführlich zu Wort kommen und hält eine demagogische Botschaft bereit. Betrachtet man den Rückzug mehrerer Acts vom derzeit stattfindenden Festival Pop-Kultur in Berlin aus […]

Die Wandlung von Terror in ein Menschenrecht

Aus den USA und stellenweise auch aus Europa gibt es Kritik an den Zahlungen der Palästinensischen Autonomiebehörde an Terroristen, die in israelischen Gefängnissen sitzen. Einigen wenigen entlassenen Häftlingen hat Mahmud Abbas nun die Zuwendungen gestrichen. Dagegen protestieren – aus Europa unterstützte – palästinensische NGOs vehement: Sie halten die lebenslange Belohnung für den Mord an Juden […]

Tempelberg: Tödliche Propaganda

Die neuerlichen Ausschreitungen am Tempelberg sind keine Folge israelischer Repressalien gegen Muslime, sondern das Resultat antisemitischer Propaganda. Sie richten sich nicht gegen Metalldetektoren oder Überwachungskameras, sondern gegen die Existenz des jüdischen Staates. Nicht wenige Medien billigen den Gewalttaten jedoch einen rationalen Kern zu. Es mag müßig sein, die Nahostberichterstattung immer wieder einer Kritik zu unterziehen, […]

Zehn Jahre Hamas in Gaza: Ein trauriges Jubiläum

Vor zehn Jahren übernahm die Hamas nach grausamen Gefechten mit der Fatah im Gazastreifen die alleinige Macht. Seitdem hat die Terrororganisation ihr Herrschaftsgebiet in den Ruin getrieben, mehrere Kriege gegen Israel angezettelt, eine islamistische Diktatur errichtet und der Bevölkerung jegliche Perspektive geraubt. Versuch einer Bilanz anlässlich eines schrecklichen Jubiläums. Ein wesentliches Merkmal der Nahostberichterstattung ist […]

Warum Israels Siedlungen nicht das Problem sind

In Europa wird die Ansicht, dass die israelische Siedlungspolitik illegal ist und ein gewaltiges Friedenshindernis darstellt, von einer großen Mehrheit geteilt. Dabei gibt es gute Gründe, diese vermeintliche Selbstverständlichkeit zu hinterfragen. Einige Anmerkungen zu einem beständigen Vorwurf gegen den jüdischen Staat. Das Europäische Parlament hat vor wenigen Tagen wieder einmal Israel verurteilt, nämlich für dessen […]

Ein Armutszeugnis für Arte

Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender Arte lehnt die Ausstrahlung einer Dokumentation über Antisemitismus in Europa entgegen seiner ursprünglichen Zusage ab. Er wirft den Autoren formale Verstöße vor, doch es spricht erheblich mehr dafür, dass die Entscheidung politisch motiviert ist. Dem Sender passt offenkundig die Aussage des Films nicht in den Kram. Als Mahmud Abbas im Juni des […]

Unter dem Deckmantel der Wissenschaftsfreiheit

Das Max-Planck-Institut (MPI) für ethnologische Forschung in Halle an der Saale hat zwei Veranstaltungen mit dem amerikanischen Politologen Norman Finkelstein ausgerichtet – und dessen antisemitischen Tiraden so ein Forum geboten. Als es deshalb Kritik gab, machte das Krisenmanagement des MPI alles nur noch schlimmer. Schließlich befasste sich sogar der Deutsche Bundestag damit. Würde eine seriöse […]

Selbstkritischer Rückzug eines Sportverbands

Mit einer bemerkenswert selbstkritischen Erklärung seines Präsidenten Alfons Hörmann hat der Deutsche Olympische Sportbund, einer der weltweit größten Sportverbände, die erst im Februar beschlossene Kooperation mit dem Palästinensischen Fußballverband und dessen Vorsitzenden Jibril Rajoub aufgekündigt. Im Gegensatz dazu wollen drei Dutzend Schweizer Nationalräte Schützenhilfe für Rajoub leisten. Im Februar hatte das deutsche Auswärtige Amt noch […]

Kooperation mit Terrorfreunden und Israelfeinden

Die deutsche Regierung und der Deutsche Olympische Sportbund haben eine Kooperationserklärung mit dem Palästinensischen Fußballverband unterzeichnet. Dass dieser Verband und insbesondere sein Präsident den Terrorismus glorifizieren und jegliche Zusammenarbeit mit Israel strikt ablehnen, scheint dabei nicht zu stören. Die Übereinkunft ist jedenfalls nicht an Bedingungen geknüpft. Das Vertretungsbüro der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah meldete kürzlich […]

Endgültiges Aus für antiisraelische Dozentin?

Zu Beginn dieses Jahres kündigte das Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin an, eine Dozentin, die wegen israelfeindlicher Aktivitäten in die Kritik geraten war, vorerst kein Seminar mehr leiten zu lassen. Man wolle erst die Vorwürfe gegen sie prüfen. Nun geht die Angelegenheit in ihre entscheidende Phase. Die Unterstützer der Lehrbeauftragten fahren dabei schwere […]

Die Terror-Versteherin von der »taz«

Während deutsche Medien nach der Terrorattacke in Jerusalem einmal mehr mit irreführenden Schlagzeilen aufwarten, ermahnt der deutsche Außenminister den jüdischen Staat, nicht an der »Gewaltspirale« zu drehen. Die Israel-Korrespondentin der taz äußert derweil Verständnis für den Attentäter – zum wiederholten Mal. Wenn man sich die Schlagzeilen manch großer deutscher (Online-)Medien nach dem Anschlag in Jerusalem […]

Antiisraelische Aktivistin als Politik-Dozentin

Am Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin lehrt eine Dozentin, die Israel für ein Kolonialprojekt europäischer Juden hält, den palästinensischen Terror verharmlost und auch sonst in Wort und Tat einiges unternimmt, um den jüdischen Staat zu delegitimieren. Dazu zählen unter anderem die Verteidigung einer antisemitischen Politsekte und die Beteiligung an einem Musikvideo, in dem […]

»Israelkritik« für den Bildungsbürger

Der Israel-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung hat sich anlässlich der jüngsten UN-Resolution erneut zu einer Philippika gegen den Premierminister des jüdischen Staates aufgeschwungen. Sein Text geht dabei nicht nur an der Realität vorbei, er ist auch ideologisch motiviert. Wenn man den »Israelkritikern« – die das einzigartige Sujet ihrer Obsession ja selbst erfunden haben – glauben darf, […]