Kleine Pause (I)

Pause. Eigentlich ein schönes Wort. Als Schüler hat man sie immer herbeigesehnt, diese kleineren und größeren Unterbrechungen seiner Bildungspflichten, und auch während der Lohnarbeit sind sie stets willkommen. Aber es gibt sie noch in anderen Varianten: Radio- und Fernsehstationen kannten früher einmal die Sendepause, im Fußball pausieren Spieler wegen einer Verletzung, unzureichender Leistungen, im Winter und zwischen den beiden Halbzeiten eines Kicks – da gibt es dann angeblich den Pausentee –, und in der Musik sowie bei den Schokoriegeln sind Pausen ebenfalls ein fester Bestandteil. Darüber hinaus gibt es, ja doch, Blaupausen und Pausbacken, und wer in den Niederlanden Paus sagt, meint den Papst – auch nicht schlecht.

Lizas Welt macht jetzt ebenfalls Pause. Bis zum 9. Oktober. Geht nicht anders. Doch bis dahin gibt es viel zu tun und zu lesen. Zum, gegen und über den Murmeltiertag am 21. dieses Monats beispielsweise. Oder zum, gegen und über den neuerlichen Aufstand der Anständigen. Oder zu den, gegen und über die neunzehn (!) Gebote(n) der Religion des Friedens. Warum außerdem die Arbeiterrevolution garantiert den Holocaust rächt, sieht man in Berlin. Auch die Antwort auf die Frage, wie es weitergeht, „wenn erst einmal das Hirngespinst eines allmächtigen Amerikas und eines satanischen George Bush beiseite geräumt ist“, muss kein Geheimnis bleiben. Was man sich wiederum unter einem epochalen Stück Sportgeschichte vorzustellen hat, demonstriert ein Liverpooler Storch. Und wer die Hymne auf den Gröfaz der Hizbollah immer noch nicht kennt, braucht ebenfalls nicht dumm zu sterben. In diesem Sinne: Bis bald!

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