Londoner Horrorstreifen

Vor knapp einem Monat, am 3. Februar nämlich, erlebte London eine Demonstration der besonders widerwärtigen Art. Mehrere hundert Menschen waren einem Aufruf der britischen Islamistenvereinigung Al Ghurabaa unter der Parole „Tötet die, die den Propheten Mohammed beleidigen!“ gefolgt und in der britischen Hauptstadt von der Zentralmoschee bis vor die dänische Botschaft gezogen. Die Bilder dieser Manifestation des Grauens gingen um die Welt, insbesondere wegen der Slogans auf den zahllosen mitgeführten Plakaten: „Bereitet euch auf den wirklichen Holocaust vor!“, „Köpft die, die den Propheten beleidigen!“, „Europa, du wirst bezahlen, dein elfter September ist unterwegs!“, „Massakriert die, die den Islam beleidigen!“, hieß es dort, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Ein 22jähriger Student lief vor der diplomatischen Vertretung Dänemarks als Selbstmordattentäter verkleidet herum und verstand die Aufregung darüber ganz und gar nicht: „Ich wollte doch nur protestieren. Und, ja, ich würde das wieder tun, schon aus Prinzip. Ich hätte Transparente oder so etwas hochhalten können, aber ich fand meine Verkleidung ein besseres Zeichen.“

Wer sich bewegte Bilder inklusive hate speech von diesem unheimlichen Aufmarsch ansehen möchte, kann dies inzwischen tun, nämlich bei Little Green Footballs und bei You Tube: Ein Streifen, der in jeder Videothek bei den Horrorfilmen landen würden.

Hattip: Rolf

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