Schöpferische Pause

Auf der Genfer UN-Konferenz gegen Rassismus wird das Abschlussdokument – in dem die Beschlüsse der Skandalveranstaltung von Durban vor siebeneinhalb Jahren bekräftigt werden und Israel somit erneut als einziger Staat an den Pranger gestellt wird – vorzeitig durchgepeitscht. In der ARD nennt eine „Menschenrechtlerin“ den Holocaustleugner Mahmud Ahmadinedjad „israelkritisch“ (und man darf gespannt sein, wann jemand die Nazis als „judenkritisch“ und den Ku-Kux-Klan als „schwarzenkritisch“ bezeichnet). Ahmadinedjads Entourage beschimpft den Shoa-Überlebenden Elie Wiesel als „Zio-Nazi“. Und das iranische Außenministerium bestellt den tschechischen Gesandten in Teheran ein, um sich bei ihm über „die zunehmende Verletzung der Menschenrechte“ in Ländern der Europäischen Union und über das „mangelnde Interesse am Kampf gegen den Rassismus“ zu beschweren. Da kann man wirklich nur noch Max Liebermann zitieren.

Es ist höchste Zeit für eine schöpferische Pause. Der nächste Beitrag auf Lizas Welt erscheint am 12. Mai.

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