Osirak reloaded

Was am 6. September in der nordsyrischen Kleinstadt Dayr as Zawr geschah, darüber gab es lange Zeit breites Schweigen, und die Spekulationen schossen ins Kraut. Mehrere Wochen lang wurde nur gemutmaßt, Israel könnte in einer verdeckten Operation mit Kampfjets eine syrische Atomanlage dem Erdboden gleichgemacht haben; inzwischen herrscht weitgehend Einigkeit, dass es sich tatsächlich so zugetragen hat. Als sicher gilt zudem, dass drei Tage vor dem Militärschlag mit dem Namen Operation Orchard (Operation Obstgarten) ein Schiff mit als „Zement“ deklariertem, nuklearem Material aus Nordkorea auf einigen Umwegen an einem syrischen Hafen angelegt hatte und dass die Fracht anschließend nach Dayr as Zawr gebracht worden war, bevor israelische Eliteeinheiten sie dort schließlich – offenbar nach einer Absprache mit der US-Regierung – unschädlich machten. Doch was sich im Detail an Bord des Schiffes befand, wie sich die syrisch-nordkoreanische Kooperation konkret ausgestaltete und was für Pläne die beteiligten Länder im einzelnen mit der nuklearen Einrichtung verfolgten, ist bisher nicht bekannt geworden. Die israelische Regierung bestätigt zwar einen Luftschlag, gibt ansonsten jedoch keinen Kommentar ab. Aus dem syrischen Staatsapparat verlautbarte mit einiger Verzögerung zunächst, es habe gar keinen Angriff gegeben, gefolgt von der Behauptung, es sei ein Forschungszentrum oder ein ungenutztes Militärgebäude getroffen worden. Aber das erwies sich als Falschinformation; mittlerweile hat der syrische Botschafter bei den Vereinten Nationen eingestanden, dass eine Atomanlage zerstört wurde.

Douglas Davis, ehemaliger leitender Redakteur der Jerusalem Post, und James Forsyth haben für den Spectator intensive Recherchen unternommen. Sie kommen zu dem Schluss, dass ein „akribisch geplanter, brillant durchgeführter chirurgischer Schlag israelischer Jets“ die Welt „aus einer schrecklichen Gefahr gerettet haben“ dürfte und dass es beste Gründe für Israel gab und gibt, die Einzelheiten geheim zu halten. „Die einzig denkbare Erklärung für das beispiellose Schweigen ist, dass der Vorfall so riesig war und die Folgen für die israelische Sicherheit so bedeutend, dass niemand es wagte, die Regel der omertà zu brechen“, schreiben die beiden Autoren. Sie analysieren die „am wenigsten unwahrscheinlichen“ Möglichkeiten, wozu die Atomanlage dienen sollte, und räsonieren über die Konsequenzen aus dem Schlag gegen Syrien. „Wir mögen aus diesem Vorfall ohne Krieg herausgekommen sein, aber wenn dem Iran erlaubt wird, weiterhin den nuklearen Weg zu beschreiten, ist es schwer vorstellbar, dass wir wieder so glimpflich davonkommen“, lautet ihr Fazit. Bernd Dahlenburg vom Weblog Castollux hat den Beitrag aus dem Spectator für Lizas Welt übersetzt.

James Forsyth/Douglas Davis

An jenem Tag standen wir dem Dritten Weltkrieg so nahe

The Spectator
, 3. Oktober 2007

Ein akribisch geplanter, brillant durchgeführter chirurgischer Schlag israelischer Jets auf eine Atomanlage in Syrien am 6. September dürfte die Welt aus einer schrecklichen Gefahr gerettet haben. Das einzige Problem ist, dass niemand außerhalb einer wortkargen Gruppe hoher israelischer und amerikanischer Offizieller weiß, was diese Gefahr genau beinhaltete. Noch bemerkenswerter ist es, dass sowohl Israel als auch Syrien, weit von einer kriegerischen Auseinandersetzung entfernt, entschlossen zu sein scheinen, kein Wort über die Affäre zu verlieren. Einen Monat nach dem Vorfall führt das Ausbleiben harter Fakten unaufhaltsam zu dem Schluss, dass die Implikationen des Vorfalls enorm gewesen sein müssen. Dies wurde dem Spectator durch eine hochrangige britische Ministerialquelle bestätigt: „Wenn die Leute gewusst hätten, wie nahe wir an einem dritten Weltkrieg waren, hätte es eine Massenpanik gegeben. Vergessen Sie Flutkatastrophen oder die Maul- und Klauenseuche – Gordon [Brown] hätte sich mit dem blutigen Buch der Offenbarung und des Armageddon befassen müssen.“

Amerikanischen Quellen zufolge war der israelische Geheimdienst hinter einem nordkoreanischen Frachtschiff her, das eine Ladung nuklearen Materials, als „Zement“ deklariert, durch die halbe Welt transportierte. Am 3. September legte das Schiff im syrischen Hafen Tartous an. Die Israelis folgten der Fracht die ganze Zeit über, bis sie an ihrem Bestimmungsort ankam – in der Kleinstadt Dayr as Zawr, nahe der türkischen Grenze im nordöstlichem Syrien gelegen. Das Reiseziel stellte dabei keine große Überraschung dar: Es war schon vorher Gegenstand intensiver Überwachung durch den israelischen Spionagesatelliten Ofek gewesen, und innerhalb weniger Stunden drang nun eine Truppe mit israelischen Elitekommandos heimlich nach Syrien ein und zu der Stadt vor. Sie sammelte Bodenproben und anderes Material und kehrte damit nach Israel zurück. Mit Sicherheit bewies das Entnommene, dass die Fracht aus Atommaterial bestand.

Operation Obstgarten

Drei Tage, nachdem die nordkoreanische Fracht in Syrien angekommen war, wurde die Endphase der Operation Orchard (Operation Obstgarten) gestartet. Nach vorheriger Absprache mit Washington wurden israelische F-15I-Jets gestartet, und Minuten später waren die Anlage und ihr frisch angekommenes Material zerstört. Die Details der Operation waren so geheim, dass selbst die Piloten, die den Jets Begleitschutz geben sollten, erst davon unterrichtet wurden, als sie sich in der Luft befanden. Sie wurden jedoch nicht gebraucht: Die eingebaute Tarnkappentechnologie und die elektronischen Kampfleitsysteme waren ausgeklügelt genug, die aus russischer Produktion stammenden syrischen Flugabwehrsysteme ins Leere laufen zu lassen.

Was befand sich in der Lieferung, die die Israelis dazu veranlasste, einen Angriff auszuführen, der sich leicht zu einem umfassenden Krieg in der Region hätte ausweiten können? Chemische oder biologische Waffen konnten es nicht gewesen sein; von Syrien weiß man, dass es davon Vorräte im Überfluss besitzt – die größten in der Region. Es konnten auch keine Raketensysteme sein; Syrien hatte schon vorher eine große Anzahl von Nordkorea erhalten. Die einzig mögliche Erklärung ist, dass es sich bei der Lieferung um Nuklearmaterial handelte. Das Ausmaß der potenziellen Bedrohung – und die Geheimdienstaktivitäten, mit denen dem Waffentransfer nachgespürt wurde – erklärt dabei den dichten Nebel der offiziellen Geheimhaltung. Es gab keine offiziellen Anweisungen und keine Andeutungen von irgendeinem der Dutzenden Beteiligten, die an Vorbereitung, Analyse, Entscheidungsfindung und Ausführung der Operation mitgewirkt haben müssen. Selbst wenn die Israelis nun entschieden „Kein Kommentar“ sagen, ist das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Die Geheimhaltung selbst ist bedeutsam.

Israel ist ein kleines Land. In gewisser Hinsicht ähnelt es einer erweiterten, wenngleich chaotischen Familie. Die Dinge sprechen sich schnell herum. Die Israelis sind schon so lange in eine Ecke gedrängt, dass sie abhängig von Nachrichten geworden sind. Israels Medien sind viel zu robust, und seine Politiker halten nicht dicht genug, um Geheimnisse auch lange Zeit Geheimnisse bleiben zu lassen. Selbst angesichts einer zunehmend veralteten Militärzensur haben israelische Journalisten Wege gefunden, Informationen zu publizieren und, falls nötig, dazu verdammt zu sein.

Beispiellose Geheimhaltung

Die einzig denkbare Erklärung für das beispiellose Schweigen ist, dass der Vorfall so riesig war und die Folgen für die israelische Sicherheit so bedeutend, dass niemand es wagte, die Regel der omertà zu brechen. Auch die arabische Welt ist auffallend ruhig geblieben, was einiges besagt. Und selbst amerikanische Offizielle schwiegen, obwohl es nicht unerwartet gekommen wäre, wenn sie den Vorfall als Beweis für die Richtigkeit ihrer Warnungen vor den Gefahren, die von Schurkenstaaten und Massenvernichtungswaffen ausgehen, veröffentlicht hätten. Doch das Gegenteil trat ein. George W. Bush mauerte bei beharrlichen Fragen auf einer Pressekonferenz mit dem monotonen Statement: „Ich kommentiere diese Materie nicht.“ Mittlerweile haben die Amerikaner ihre Verhandlungen mit Nordkorea weitergeführt, als wäre nichts geschehen.

Als die syrische Erwiderung schließlich kam, war sie zwar mitteilsamer, aber nicht hilfreicher. Zuerst schaffte es Syriens UN-Botschafter Bashar Ja’afari aus den Startblöcken, der freudig verkündete, dass in Syrien nichts bombardiert und nichts beschädigt worden sei. Eine Woche später bestätigte der syrische Vizepräsident Farouk al-Shara, dass doch ein Angriff stattgefunden habe – auf das arabische Studienzentrum zur Erforschung von Dürregebieten und Trockenland (ACSAD). Ein Foto der von der Arabischen Liga betriebenen Anlage schwenkend, erklärte er triumphierend: „Hier ist das Bild, wie Sie sehen können, und es beweist, dass alles, was über diesen Angriff gesagt wurde, falsch war.“

Nun, vielleicht nicht alles. Am Tag darauf ließ ACSAD dementieren, dass sein Zentrum ins Visier genommen worden war: „Was da aus den zionistischen Medien, diese ACSAD-Einrichtung betreffend, leckte, sind allesamt Erfindungen und Lügen“, donnerte es, gefolgt von der Mitteilung, dass für die Medien eine Besichtigungstour durch das Gebäude organisiert worden sei. Einige Tage danach lieferte Syriens Präsident Bashar al-Assad seine ersten Betrachtungen zum Angriff. Dessen Ziel, so erzählte er der BBC gegenüber fälschlich, sei ein ungenutztes Militärgebäude gewesen. Und er ließ einen Schwur folgen, dass er sich rächen werde, „vielleicht politisch, vielleicht mit anderen Mitteln“.

Mittlerweile fand die Washington Post heraus, dass die USA während der vergangenen sechs Monate stetig anwachsendes Beweismaterial gesammelt hatten – besonders in dem Monat, in dem der Angriff erfolgte –, und dass Nordkorea bei der Entwicklung einer Nuklearanlage mit Syrien zusammenarbeitete. Die Beweise, so die Zeitung, beinhalteten „dramatische Satellitenaufnahmen, die einige US-Offizielle zu der Annahme führten, dass die Anlage dafür verwendet werden kann, Material für Atomwaffen herzustellen“. Selbst innerhalb der amerikanischen Geheimdienste wurde der Zugang zu diesen Bildern auf eine Handvoll Leute beschränkt, die dem Nationalen Sicherheitsberater der USA, Stephen Hadley, unterstellt wurden.

Die „am wenigsten unwahrscheinlichen“ Möglichkeiten

Warum zögern alle Seiten, die Details dieses außergewöhnlichen Vorfalls bekannt zu geben? „Im Nahen Osten“, so Bret Stephens, leitender Redakteur beim Wall Street Journal und aufmerksamer Beobachter der Region, „geschieht das nur, wenn Vernunftinteressen und das Verlangen nach Schamgefühl zusammenfallen“. Er deutete an, dass eine teilweise Neuauflage des israelischen Luftangriffs, der 1981 auf den irakischen Atomreaktor Osirak geflogen wurde, die „am wenigsten unwahrscheinliche“ Erklärung sei. Eine andere der „am wenigsten unwahrscheinlichen“ Möglichkeiten ist die, dass Syrien plante, seine Terrorkunden mit „schmutzigen“ Bomben zu versorgen, die dann überall in der Welt die Hauptstädte bedrohen würden. Terrorismus ist in Syrien eine Wachstumsindustrie, und es ist nur natürlich, dass das syrische Regime, ermuntert durch seinen iranischen Verbündeten, danach trachtet, Marktführer zu bleiben, indem es die Hizbollah, die Hamas und eine Unmenge palästinensischer Splittergruppen, die in Damaskus Unterschlupf gefunden haben, mit der ultimativen Waffe beliefert.

Die Syrer haben gute Gründe, den Einsatz jetzt zu erhöhen: Bashar al-Assads Alewiten-Regime wird in den kommenden Monaten mit einer Menge unangenehmer Fragen konfrontiert werden – besonders zu seiner mutmaßlichen Rolle bei der Ermordung des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri und zu seiner aktiven Unterstützung des Aufstands im Irak. Beide Themen könnten das Überleben des Regimes gefährden. Wie groß ist demnach die Versuchung, eine Gegenbedrohung zu schaffen, die Washington und andere zur Mäßigung veranlassen könnte – und die Syrien vielleicht sogar eine begrenzte Rückkehr in den Libanon ermöglicht?

Aber das erklärt nicht, warum die Lieferung offensichtlich zu groß war, um mit dem Flugzeug verschickt werden zu können. Wenn man genauer hinschaut, findet man eine Reihe anderer sehr plausibler Erklärungen. Die Nordkoreaner – intensivem internationalen Druck ausgesetzt – könnten sich dafür entschieden haben, einen erheblichen Vorrat ihres Atommaterials in Syrien zu „parken“, in der Erwartung, ihn zurückzubekommen, wenn sich die Lage entspannt hat. Sie könnten auch einen Teil ihres nuklearen Entwicklungsprogramms ausgelagert und die Syrer dafür bezahlt haben, das Uran anzureichern, während ein internationales Expertenteam damit fortfuhr, Nordkoreas Nuklearanlagen zu inspizieren und unbrauchbar zu machen. Die Schiffsladung könnte sogar – und auch dies gehört zu den am „am wenigsten unwahrscheinlichen“ Erklärungsversuchen – dafür gedacht gewesen sein, Syriens eigenes Atomwaffenprogramm zu unterstützen, das seit Mitte der 1980er Jahre auf dem Zettel steht.

Die Konsequenzen

Abgesehen von der Abwendung der Bedrohung, die sich in Dayr as Zawr entwickelte, ist die strategische Position Israels durch den Angriff gestärkt worden. Erstens hat das Land – wie Generalleutnant Amos Yadlin, Chef des militärischen Geheimdienstes Israels, anführte – „seine Abschreckungskraft wiederhergestellt“, die aufgrund seiner ungeschickten Kriegsführung letztes Jahr im Libanon beschädigt wurde. Zweitens wurde Damaskus daran erinnert, dass Israel weiß, was es zu tun hat, und dass es jederzeit in der Lage ist, auf syrischem Territorium zuzuschlagen. Gleichermaßen ist der Iran davon in Kenntnis gesetzt worden, dass Israel keine nukleare Bedrohung akzeptieren wird. Washington wiederum wurde in Erinnerung gerufen, dass der israelische Geheimdienst in der Region oft eine bessere Führungskraft ist als der eigene – ein entscheidender Punkt angesichts unterschiedlicher Einschätzungen der amerikanischen und israelischen Geheimdienste, was die Entwicklung der iranischen Bombe betrifft. Der iranisch-syrischen Stellvertretertruppe Hizbollah wurde zudem verdeutlicht, dass ihr Luftverteidigungssystem – mit dem sie prahlte, es werde das strategische Gleichgewicht in der Region verändern – angesichts der israelischen Technologie versagt.

Unterdessen teilte ein hochrangiger israelischer Analyst mit, dass der beunruhigendste Aspekt der Angelegenheit, aus einer globalen Perspektive betrachtet, in der Bereitschaft von Staaten besteht, ihre Technologien und Massenvernichtungswaffen zu teilen. „Ich glaube nicht, dass die ehemalige Sowjetunion ihre Technologie für Massenvernichtungswaffen mit jemandem geteilt hat“, sagte er. „Und sie waren vorsichtig genug, die Zahl der Scud-Raketen, die sie verkaufen wollten, zu begrenzen. Seit dem Ende des Kalten Krieges wissen wir jedoch, dass die Russen diese Grenzen signifikant überschritten haben, als sie Raketentechnologie an den Iran verkauften.“

Weit geöffnet wurden die Schleusentore jedoch vom abtrünnigen pakistanischen Atomwissenschaftler Abdul Kadir Khan (Foto), der in Pakistan als Vater der islamischen Bombe verehrt wird. Khan eröffnete faktisch einen Supermarkt der Nukleartechnologie samt ihrer Bauteile und Pläne, der länger als ein Jahrzehnt auf der Weltbühne operierte. Nachdem sein Werk 2004 ausgeschaltet wurde, gestand Khan, dass er Technologie und Material an den Iran, Libyen und Nordkorea geliefert hatte. Proliferationsfachleute sind überzeugt, dass sie die Identitäten von mindestens drei seiner zahlreichen anderen Kunden kennen: Ägypten, Saudi-Arabien und Syrien. Neben atomarem Knowhow soll das Khan-Netzwerk auch Zentrifugen für die Urananreicherung an letzteres verkauft haben. 2003 nahmen die Befürchtungen bezüglich Syriens Atomprogramm zu, als eine zu Versuchszwecken aufgebaute elektronische Abhöranlage der Amerikaner unverwechselbare Signale erfasste, die anzeigten, dass die Syrer die Zentrifugen nicht nur erhalten hatten, sondern sie auch tatsächlich betrieben.

Wenn Israels Militärschlag auf Dayr als Zawr letzten Monat chirurgisch war, dann auch die Handhabung der Nachwirkungen. Die einzige Gewissheit im Nebel der Verschleierung besteht darin, dass am 6. September etwas Großes geschah – etwas sehr Großes. Zumindest veranschaulicht es, dass Massenvernichtungswaffen in den Händen von Schurkenstaaten die größte Bedrohung für den Weltfrieden darstellen. Wir mögen aus diesem Vorfall ohne Krieg herausgekommen sein, aber wenn dem Iran erlaubt wird, weiterhin den nuklearen Weg zu beschreiten, ist es schwer vorstellbar, dass wir wieder so glimpflich davonkommen.

Hattips: barbarashm, Franklin D. Rosenfeld, Spirit of Entebbe

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