…o muerte?

Die Linken haben wieder Grund zum Strahlen: Fidel Castro in Kuba, Hugo Chávez in Venezuela und seit kurzem Evo Morales in Bolivien – Zeit für neue WG-Poster! Jemanden vergessen? Vielleicht noch Ahmadinedjad im Iran. Ach ja, und die Hamas natürlich. Das sind keine Linken? Mag schon sein, aber in ihrem Hass auf den großen und den kleinen Satan sind sie allemal zueinander kompatibel – bündnisfähig, wie man so sagt. Findet Hugo Chávez übrigens auch, wie pre-emptive strike berichtet:

„Venezuela sagte am Montag, es würde einen Besuch der Hamasführung begrüßen, nachdem die militante Gruppe im letzen Monat einen durchschlagenden Sieg bei den Parlamentswahlen errungen hat. […] ‚Wenn sie kommen, wird es eine Freude sein’, sagte Vizepräsident Vicente Rangel Reportern, als er gefragt wurde, ob die Regierung eine Hamas-Delegation empfangen würde. ‚Was ist das Problem damit? Werden sie nicht von Russland, Brasilien und Argentinien empfangen? Und außerdem haben sie eine Mehrheit bei der palästinensischen Bevölkerung; sie haben eben die Wahlen gewonnen.’ […] ‚Hamas begrüßt die Bemerkung des venezolanischen Vizepräsidenten, und wir freuen uns darauf, Venezuela zu besuchen und alle anderen liberalen Staaten, die die Rechte unseres Volkes begrüßen’, sagte [der Hamasführer Khalil] Abu Laila.“

Ein Sieg der Demokratie also – das wird gewiss ein entspanntes Treffen zwischen Chávez und den Vertretern der islamistischen Terrorbande. Man weiß um seine Gemeinsamkeiten. Chávez hat sie jüngst schließlich recht unumwunden benannt:

„Die Welt gehört jedem einzelnen, aber es scheint so, als ob Minderheiten – die Nachkommen derer, die Christus ans Kreuz geschlagen haben – sich den ganzen Wohlstand der Welt genommen haben.“

Nur über die Frage socialismo o muerte? könnte es möglicherweise zu Differenzen kommen. Aber die Klärung dieses Problems lässt sich einstweilen ja auch verschieben.

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