Prophetentchen

Mögen Sie auch keine Kettenbriefe? Also diese E-Mails, die man bevorzugt von unbedarften Bekannten bekommt und in denen man ultimativ aufgefordert wird, sie unverzüglich am besten an sein ganzes Adressbuch weiterzuleiten, widrigenfalls die kleine Yvonne-Vera in Bälde an Leukämie sterben, man keine Million gewinnen oder spätestens übermorgen ein kreuzunglücklicher Mensch sein werde. Der Fachbegriff für derartige unseriöse Massensendungen lautet übrigens Hoax, was übersetzt so viel bedeutet wie Scherz, Schabernack oder Schwindel.

Die jüngste Variante einer solchen Kettenmail, die durch die virtuelle Welt geistert, stellt allerdings eine rühmliche Ausnahme dar. Sie beinhaltet nämlich das allerneueste Bildnis des Propheten, und die dazu gehörige Handlungsanleitung unterstreicht den Ernst der Lage:

„Dies ist ein Kettenbrief. Wirf ihn nicht weg, sondern kopiere ihn und sende ihn an 10 Freunde weiter. Innerhalb kurzer Zeit wirst du unglaublichen Ärger bekommen…“

Den man noch steigern kann, wenn man man dem Schreiben sein Glaubensbekenntnis voranstellt: Allah ist schmächtig und Mohammed ein Prolet.

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