Schnittmengenlehre

Radio Salü vermeldet:

„Oskar Lafontaine fordert Nichtangriffsgarantien für den Iran. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag sagte der Tageszeitung ‚Neues Deutschland‘, er sehe Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischen Glauben. Deshalb habe die Linke einen besonderen Grund für einen Dialog mit der islamischen Welt. Lafontaine sprach sich für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten und Nichtangriffsgarantien für alle Länder, auch für den Iran aus.“

Darf man noch sagen: Geh doch nach drüben? Oder ist das zynisch?

Zumindest gebe es da keine Zinsen, weil deren Verbot, wie der Linksparteigänger erfreut konstatiert, im Islam – „wie früher auch im Christentum“ – noch eine Rolle spiele. Ergo:

„In einer Zeit, in der ganze Volkswirtschaften in die Krise stürzen, weil die Renditevorstellungen völlig absurd geworden sind, gibt es Grund für einen von der Linken zu führenden Dialog mit der islamisch geprägten Welt.“

Die hat nämlich ihre ganz eigene Renditevorstellung. Sie heißt Vernichtung Israels.

Hattip: pre-emptive strike

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