Beim Barte des Propheten! (II)

That’s it! Gefunden bei Filibuster Cartoons. Auch schön: Die Titanic-Bilder zum Thema (siehe unten; für eine größere Darstellung aufs Bild klicken).

Update 8. Februar 2006

So antizionistisch die Titanic auch manchmal daher kommt, so genial kann sie an anderer Stelle sein. Inzwischen läuft bei ihr der Protest-Ticker, und man kann nur hoffen, dass ihr Redaktionssitz nicht Ziel eines Angriffs von „in ihren religiösen Gefühlen Verletzten“ wird…

Protest-Ticker (1)

Beirut. In einem Beiruter Frühstückscafé entzündete sich heute morgen spontan muslimischer Protest, als ein Gast mit den Worten „Das habe ich nicht bestellt“ aufsprang, das Büro des Cafébesitzers anzündete, ein Bild des Cafés verbrannte und anschließend darauf herumtrampelte. Wenig später protestierten Hunderttausende in den Straßen Beiruts gegen die schlecht organisierte Gastronomie im Allgemeinen und schwerhörige Bedienungen im Speziellen.

Protest-Ticker (2)

Kabul. Islamische Proteste wurden gegen die Mittagszeit in Kabul laut, wo ein Imam mit dem Fahrrad über eine Glasscherbe gefahren war und daraufhin einen zerschnittenen Fahrradreifen wechseln musste. Ein wütender Mob zündete Minuten später überall in Afghanistan Fotos von Fahrrädern an und hüpfte auf Bildern von Glasscherben herum, mehrere Fahrradläden brannten völlig aus. Die taz in einem Kommentar: „Es muss weiterhin erlaubt sein, Fahrrad zu fahren, sicher. Aber nicht alles, was man tun darf, sollte man auch tun!“

Protest-Ticker (3)

Damaskus. Eine Welle der Empörung fegt heute Nachmittag durch die Straßen von Damaskus: Per SMS-Kette war in der muslimischen Gemeinde das Gerücht umgegangen, der Mufti sei am Morgen verkehrt herum in seine Hose gestiegen, habe diese daraufhin verbrannt und sei auf verschiedenen anderen Hosen herumgehüpft. Überall in Syrien zündeten daraufhin gläubige Moslems ihre Hosen an und hüpften herum, zum Teil, weil sie die Hosen vor dem Anzünden nicht ausgezogen hatten. Die Frankfurter Rundschau äußerte dazu, Hosen zu tragen sei zwar geschmacklos, aber man könne es nicht rundweg verbieten.

Update 9. Februar 2006

Aufatmen: Die Befürchtung, der Redaktionssitz der Titanic könne attackiert werden, scheint unbegründet. Warum das so ist, erläutert Muslim-Markt, und das Satireblatt hat die wichtigsten Begründungen zitiert:

„Ein aktiver Boykott ist in jedem Fall nicht angebracht! So rief ein deutsche Boulevard-Blatt einmal die Leser auf, sich bei der TITANIC-Redaktion zu beschweren. Prompt stand dort das Telefon nicht mehr still. Dies nutzte die Redaktion gleich, indem sie die wüstesten Beschimpfungen mitschnitt, auf CD preßte und Ihren Abonnenten verteilte.

Auch werden auf der Homepage unter der Rubrik ‘TITANIC-Leser stellen sich vor!‘ immer haßerfüllte Beschwerdebriefe abgedruckt. Zur Belustigung der regulären Leser. Daher empfiehlt der Muslim-Markt, falls jemand einmal einen Leser trifft, ihn auf diese die Menschenwürde verachtende Gesinnung des Blattes hinzuweisen. Darüber hinaus gehen wir davon aus, daß Muslime mit diesem atheistischen Kampfblatt ohnehin selten in Berührung kommen werden, so daß sich ein Aufruf zum passiven Boykott ohnehin erübrigen dürfte.“

Lizas Welt hingegen empfiehlt nachdrücklich den Kauf des atheistischen Kampfblattes und geht im Übrigen davon aus, dass Atheisten mit Muslim-Markt nur selten in Berührung kommen werden, so dass sich ein Aufruf zum Boykott ohnehin erübrigen dürfte. Und falls jemand doch einmal einen Leser trifft, möge er ihn auf die die Menschenwürde verachtende Gesinnung von Muslim-Markt hinweisen. Zur Not mit, nun ja, Karikaturen.

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