Beim Barte des Propheten! (IV)

Die Grünen leisten sich eine Heinrich-Böll-Stiftung. Bei der ist auch Erich Später unterwegs, aber der scheint eine echte Ausnahme zu sein. Die Regel jedenfalls sind solche geistigen Minigolfer wie Christian Sterzing, Leiter der Filiale in Ramallah. Vom Spiegel zu den Wahlen im Irrenhaus Palästina befragt, antwortete Sterzing allen Ernstes:

„Die Hamas hat in den vergangenen ein, zwei Jahren einen zunehmend pragmatischen Kurs vertreten und sich in ihren politischen Ansichten gemäßigt gezeigt.“

Da weiß der Grüne natürlich, wovon er spricht, schließlich hat diese antisemitische Terrorbande, wie seine Partei auch, „den Marsch durch die Institutionen angetreten“. Und dort ist sie zur „politischen Kraft“ geworden:

„Es ist eine soziale Bewegung, die Kindergärten baut, die die zum Teil hungernde Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgt.“

Rührend, nicht? Das mit der Islamisierung ist zwar nicht so schön, aber eigentlich auch wieder nicht so arg. Außerdem macht die Hamas ja bloß von ihrer „nach dem Völkerrecht legitimen Gewalt gegen eine Besatzung“ Gebrauch:

„In den letzten Monaten vor dem Rückzug aus dem Gaza-Streifen hat es dort viele Angriffe auf israelische Soldaten gegeben. Das ist die Besatzungsmacht. Die Siedler sind ein anderes Problem: Aus israelischer Sicht sind das Zivilisten – aus palästinensischer sind es zivil angezogene Besatzer, die ihnen das Land wegnehmen. Auch wenn ich diese Angriffe für politisch unsinnig und ethisch nicht gerechtfertigt halte, sind sie nach dem Völkerrecht legitim.“

Und so geht es immer weiter und weiter: „Schwerpunkt auf der sozialen Arbeit“, „Garant für die Wahlen“, „Partner für Reformen“, kulminierend in dem Satz:

„In Palästina ist man zusammengerückt – im Sinne der Hamas. Daraus sollte man lernen.“

Da spricht der Ramallah-Grüne für seinen deutschen Friedensmob. Denn der war schon immer antisemitisch.

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